Consigli utili

Nützliche Empfehlungen

Für eine sonntägliche Fahrradtour oder auch einen Fahrradurlaub von einigen Tagen ist es nicht nötig, ein durchtrainierter Radler zu sein; es genügt, die richtige Einstellung zu haben und sich gern ab und zu körperlich zu betätigen.

Das wichtigste ist, sowohl den eigenen Gesundheitszustand als auch die eigenen Grenzen zu kennen und die für sich geeigneten Routen auszuwählen.

Wer nur ab und zu Rad fährt, sollte natürlich zu lange und zu anstrengende Strecken mit steilen Anstiegen vermeiden: Routen auszuwählen, die die eigenen Möglichkeiten übersteigen, ist das schlimmste, was man tun kann, da man riskiert, einen vergnüglichen Tag in eine unnütze Quälerei zu verwandeln.

Um diesen Fehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, mit den leichteren Routen zu beginnen, um „auf der Straße“ die eigene Kondition zu testen. Wenn diese Routen problemlos geschafft werden, kann man nach und nach die schwierigeren Radtouren in Angriff nehmen.

Die meisten in diesem Radwanderführer vorgeschlagenen Routen sind leicht und erfordern keine besondere Vorbereitung; es genügt, ein aktiver Mensch zu sein, der vielleicht zwei oder drei Mal pro Monat eine Radtour macht, um in Form zu bleiben. Auch Spinning ist eine effiziente Art der Vorbereitung. Der Besuch eines Fitness-Studios oder Schwimmen können ebenfalls für die ausreichende Kondition sorgen: Wichtig ist, sich nicht zuviel zuzumuten und ohne Eile zu radeln.
Es ist natürlich zu berücksichtigen, dass die Beanspruchung zunimmt, wenn man sich dafür entscheidet,

die in mehrere Etappen gegliederten Strecken an einem Tag zurückzulegen, wie z.B. die Route entlang dem Flusslauf des Tibers oder die Via Francigena des hl. Franziskus.
In diesem Fall ist zumindest eine Grundvorbereitung nötig, denn auch wenn die Etappen nicht besonders schwierig sind, so erfordern sie doch eine gute Erholungsfähigkeit. Die beste Strategie ist es, die ersten Etappen langsam anzugehen, um bei den letzten Teilstrecken noch die nötige Energie zu haben. Wenn genügend Zeit zur Verfügung steht, könnte man auch pro Woche einen Ruhetag einplanen. Auf diese Weise kann man wieder zu Kräften kommen und anschließend die Fahrt besser genießen. KLEIDUNG
Der Radtourist benötigt nicht unbedingt technische Sportkleidung; für die vorgeschlagenen Routen genügen eine kurze Hose und ein T-Shirt.

Die Verwendung von Radlerhosen mit speziellem Sitzeinsatz ist jedoch eine gute, für alle gültige Regel, vor allem für die Routen, die an mehreren aufeinander folgenden Tagen gefahren werden. Um größere Sicherheit zu gewährleisten, sollte auch ein Fahrradhelm nie bei der Ausstattung eines Radtouristen fehlen (im Handel sind heute schöne und leichte Modelle zu wirklich günstigen Preisen erhältlich).

Empfehlenswert ist außerdem eine möglichst technische Sonnenbrille, um die Augen vor Wind und Insekten zu schützen.
Wer sich dafür entscheidet, mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu radeln, kann außerdem Radhandschuhe zum Schutz der Hände und für einen besseren Griff der Lenkstange, ein technisches atmungsaktives T-Shirt mit Hintertaschen, in denen man das Notwendigste unterbringen kann, und passende Radsportschuhe für die eventuellen Pedale mit Fußhalterung oder mit Klickpedalsystem verwenden. Nicht vergessen sollte man auch den Radcomputer, der Informationen über die zurückgelegten Kilometer gibt und ermöglicht, dem Road Book exakt zu folgen.

WAS MAN MITNEHMEN SOLLTE
Der Radtourist, der auf eigene Faust unterwegs ist, sollte neben der klassischen Wasserflasche auch immer einen kleinen Snack mitnehmen (Obst, kleine Brötchen mit Marmelade oder Honig, einige Energie-Riegel), auch wenn es beim sonntäglichen Radausflug oder im Radurlaub sicherlich mehr Spaß macht, eine Rast in einer typischen Gastwirtschaft einzulegen, um die hiesigen Spezialitäten zu kosten: Aber Vorsicht – auf keinen Fall übertreiben, da man ja anschließend noch zum Ausgangspunkt zurückradeln muss.

Auf jeden Fall sollte man einen Reserveschlauch, eine Luftpumpe und ein Reparaturset, das bequem unter dem Sattel Platz hat, dabeihaben: Es muss Gummiflicken, einen Aufrauher, einen Kettennieter und 4er-, 5er- und 6er Inbusschlüssel enthalten.
Im Sommer kann auch ein Stift gegen Insektenstiche nützlich sein. Wer mehrtägige Routen bei jedem Wetter fahren möchte, sollte auch einen Regenschutz nicht vergessen, der sich entweder in den Taschen des T-Shirts oder – bei den besser ausgerüsteten Radlern – in den Fahrradseitentaschen unterbringen lässt.
Und schließlich ist es immer sinnvoll, ein paar Euro für Notfälle, nützliche Telefonnummern der Region und vielleicht ein Handy mitzunehmen; letzteres sollte jedoch ausgeschaltet sein und nur bei echtem Bedarf benutzt werden.


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